Der dreidimensionale Film, der auch Raumfilm oder stereoskopischer Film genannt wird, ist eine besondere Technik der Filmindustrie, mit der Kinofilme raumtreuer, und damit spannender und auch der Realität näher, gestaltet werden können. Mit Hilfe der Stereoskopie, abgeleitet aus den griechischen Worten “stereo = räumlich” und “skopein = sehen”, ist es möglich, den Zuschauern im Kino den Eindruck einer realistischen Raumtiefe der Filme zu vermitteln, indem zwei Bilder überlagert werden, die zuvor aus versetzen Blickwinkeln mit einer Stereokamera gefilmt wurden. Damit der Zuschauer die räumliche Tiefe optisch wahrnehmen kann, benötigt er eine 3D-Brille. Zwar existiert dieses Raumgebungsverfahren schon seit den 50er Jahren, doch erst seit 2008 greift die Filmindustrie mehr und mehr auf diese Technik zurück, um das Kino als Unterhaltungsmedium der Öffentlichkeit wieder näher zu bringen und dem Rückgang der Kinogänger entgegen zu wirken – und das mit Erfolg. Freizeitparks hingegen machen sich dieses Konzept schon seit einigen Jahren zunutze und zeigen als zusätzliche Attraktion Kurzfilme in 3D.