Herkömmliche Telefonsysteme zu betreiben ist riskanter, als es allgemein bekannt ist. Oft geschieht es, dass Kriminelle sich widerrechtlich Zugang zu entsprechenden Computerprogrammen verschaffen – dann sind sie in der Lage, Vertragsminuten fremder Verträge entweder selbst zu gebrauchen oder diese sogar an Dritte weiter zu verkaufen. In ähnlicher Weise sind auch bereits Fälle der Industriespionage bekannt geworden, wenn Telefonanlagen wirtschaftlichen Wettbewerbern wie ein offenes Buch Informationen vermittelten. Denn Kommunikationssysteme dieser Art mit vielen Nebenstellen können generell nur preisgünstig mit den sogenannten Flatrates betrieben werden - das heißt, Internetressourcen werden genutzt, um möglichst viele Nebenstellen zu vernetzen, ohne dass Minuteneinheiten gezählt und berechnet werden. Sicherlich, der “Faktor Mensch” kommt auch bei geschützten Kommunikationssystemen vor: “Skype” überträgt Informationen verschlüsselt - ähnlich wie beim Mobilfunk - nach täglich wechselnden Mustern. Somit empfiehlt sich eigentlich die Verwendung dieser Nutzbarkeiten für den firmeninternen Gebrauch - jedoch besteht hier das Misstrauen der Arbeitgeber, Angestellte selbst könnten Betriebsinterna weitergeben. Die Verschlüsselung von Skype lässt nämlich nicht einmal zu, dass Vorgesetzte mithören.