Unter den Videokameras gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Qualität und des Preises. Die Videokameras im unteren Preissegment sind meist mit einer SD-Speicherkarte versehen. Damit lassen sich nur begrenzt Filme speichern. Begrenzt ist allerdings relativ, denn mit dem Aufnahmeformat MPEG2 lassen sich rund 12 Stunden Film speichern. Dabei ist MPEG2 in der HD-Qualitätsstufe schon eine sehr gute Qualität, die sich auch nachträglich gut am PC verarbeiten lässt. Wenn sogar nur im MPEG4-Format gespeichert wird, sind noch längere Aufnahmezeiten möglich. Der Camcorder mit einer Speicherkarte im Gegensatz zur Ausführung mit einer Festplatte hat den Vorteil, dass kein mechanisches Laufwerk benötigt wird. Dieses ist gegen Erschütterungen empfindlich. Deswegen sind die Kameras, die im Sportbereich eingesetzt werden, oft mit Speicherkarten versehen, weil sie unempfindlich gegen Erschütterungen sind. Camcorder mit einer Festplatte sind einerseits natürlich teurer. Andererseits können sie deutlich mehr Filme speichern als eine SD-Speicherkarte. Wie erwähnt ist das Laufwerk empfindlich gegen Erschütterungen. Damit ist der Camcorder mit Festplatte für den Sporteinsatz weniger gut geeignet.