Das Internet ist aus dem Alltag der meisten Deutschen kaum noch wegzudenken. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten selbst im Urlaub nicht mehr darauf verzichten können. Schnell eine E-Mail an die Freunde und Verwandten zuhause, bei Google die nächstgelegene Attraktion suchen, den Kontostand überprüfen oder nach der Wettervorhersage schauen. Natürlich sind das gute Dienste, die uns das Internet da bietet, aber nur die Wenigsten reisen mit einem Laptop in der Tasche. Also ab ins nächste Internet-Café. Gegen eine geringe Gebühr lassen sich dort, je nachdem wo man sich auf der Erde befindet, fast uneingeschränkt alle Seiten öffnen. Dabei denken die meisten Urlauber natürlich nicht an solche Sachen wie Datensicherheit. Wer nach seinem Kontostand schauen möchte oder schnell die vergessene Stromrechnung bezahlen will, sollte allerdings vorsichtig sein. Nicht jeder Computer in einem Internet-Café ist zum Beispiel mit Antiviren-Programmen oder einer Firewall ausgestattet. Für den Nutzer in erster Linie nicht einsehbar. Dadurch kann der PC mit Viren oder Spyware verseucht sein, die von einem anderen Nutzer unbeabsichtigt oder auch mit Absicht heruntergeladen wurde. Das bedeutet für Betrüger leichtes Spiel, da sie durch manuell installierte Schadprogramme die eingegebenen Daten der Nutzer uneingeschränkt lesen können. Daher raten Computersicherheitsexperten vom Online-Banking in öffentlichen Internet-Cafés ab. Zu hoch sei das Risiko, über Spionagesoftware ausgespäht zu werden. Deshalb sollte man vor Urlaubsabtritt alle notwendigen Überweisungen oder Rechnungen bezahlen, damit man später durch das Online-Banking im Internet-Café keine bösen Überraschungen erlebt. Es ist auch wichtig, keine Spuren zu hinterlassen. Sobald man seine Erledigungen im Netz abgeschlossen hat, sofort das Verlaufsverzeichnis des benutzten Computers löschen. So bleibt Ärger erspart und man kann seinen Urlaub weiterhin unbeschwert genießen.